Küss die Hand Wien

Ja doch, klingt ein bisken schräg, aber so ist er eben der Wiener Schmäh.

Kasimir, Cäsar und Fredi als gekrönte Häupter in Wien

 

 

Und da es dort

Jedem Wiener seine Krone

heißt, haben wir uns gleich dieser Gepflogenheit angeschlossen.

Puh, so Klunker drücken doch arg.

Ob Sisi davon Kopfweh hatte?

Erlebnisse? Bilder?

bitte sehr, bitte gleich ...

1. Tag

Wir sind mittags los mit dem Flieger - nur 1 1/2 Stunden und schwupp waren wir schon dort.


Was haben wir als erstes gesehen? Kaum das wir aus der Schnellbahn vom Flughafen zum Hotel raus waren das alte Riesenrad im Prater! Stellt Euch vor, das ist schon 117 Jahre alt und war damals eines der größten Riesenräder auf der Welt. Gefahren sind wir aber nicht damit, es gab einfach zu viel anderes...

Schnell zum Hotel (uuurgemütlich), Pfoten frisch machen und auf zum Steffi. Zu"m" Steffi? Ja doch, so nennen die Wiener nämlich liebevoll den Stephansdom. Und der ist ja noch viiiel älter als das Riesenrad, achthundertsiebundsiebzig Jahre - uff. Und all die tollen Häuser drumherum, se-hens-wert!

Und dann hatten wir auch schon unsere erste Verabredung. Wo? Also wirklich, wo muss man uuunbedingt hin, wenn man in Wien ist? Richtig, Café Demel, Torte essen! Aaalso, die Bedienung dort ist ja sowas von herzlich. Die Verena, das war die Nette, die uns die Torte und die Eisschokolade gebracht hat, hat gleich gefragt, ob man uns - haltet Euch fest - auf facebook liken kann! Na ja, also, äh, räusper, leider (noch) nicht. Weil dann müssten wir hier posten, da schreiben, dort grüßen - nicht traurig sein bitte, aber dann hätten wir im Moment gar keine Zeit mehr zum Schaukeln und schon gar nicht zum Reisen - und das wär ja echt ehrlich schade, oder? Aber Ihr dürft gerne alle auf facebook von uns berichten, Ja, ja, ja , ja ,ja! Da würden wir uns sogar riesig drüber freuen! Na, also noch 'mal zur Verena, die war nämlich dann sogar sooo nett, dass sie uns dreien sogar extra Wasser zur Erfrischung gebracht hat - ein großes Danke Schön nach Wien und ins Café Demel!

Nach dem gemütlichen Caféhausaufenthalt sind wir zielstrebig zu den Fiakern gestapft. Was, Ihr wisst nicht was ein Fiaker ist? Also wirklich, das ist eine Kutsche. Zugegeben, Fiaker ist weder österreichisch noch wienerisch. Kommt nämlich ursprünglich aus dem Französischen. In der Rue de Saint Fiacre war der erste Standplatz für Lohnkutschen (vor 352 Jahren!) , mit denen man sich durch die Gegend schaukeln lassen konnte, weil, es gab ja noch keine Autos. Also, wir rauf auf die Kutsche und den Wiener Sommerwind um die Nase wehen lassen. Der Kutscher ist einmal mit uns durch die Innenstadt und hat uns alle Sehenswürdigkeiten gezeigt, seeehr schön.

Und dann hatten wir auch schon wieder knurrende Mägen... ge-nau, Wiener Schnitzel! Hmmm, ich, Fredi, kann nur sagen, lecker!

2. Tag

Ordentlich ausgeschlafen sind wir auf zum Schwedenplatz. Äh, Moment, Schwedenplatz? In Wien? Aaah, so war das - die Schweden haben den Wienern nach dem Ersten Weltkrieg geholfen wieder auf die Beine zu kommen und da haben sich die Wiener mit der Namensgebung bedankt.

Am Schwedenplatz sind wir rein in die Ring Tram. Ring Tram? Gaaanz einfach - Tram ist in Österreich der Name für Straßenbahn (aus dem Englischen von tramway; wieso hier jetzt aber die Engländer mitmischen wissen wir auch nicht). Ring meint die Ringstraße, die um das historische Zentrum Wiens führt. Und, ja genau, die Tram ist einmal die Ringstraße abgefahren. Mutig wie wir sind, haben wir auf dem Audioguide nicht Deutsch , sondern "Wean" als Sprache gewählt. Also wer jemals mit der Ring Tram fährt, bitte "Wean" wählen, Hans Moser lässt grüßen...

Letztes Foto Mesusa?  Oh, äh, was - aaah! » Herr Franken weiß es!

Nach der tollen Fahrt haben wir, bevor wir los sind zum Naschmarkt, das beste Eis Wiens am Schwedenplatz im Eissalon geschleckt, hmmm...

Und dann der Naschmarkt - tja, ehrlich? Ganz ehrlich? Da waren wir doch 'a bisserl' enttäuscht. Angetroffen haben wir fast ausschließlich Orientalen; das war so wenig Wienerisch... schade, schade, schade. Aber ein paar schöne Aufnahmen gab es dann doch:

https://www.marionettentheater.at

 

 

 

Dafür hat uns Schloss Schönbrunn mehr als entschädigt.

Weshalb? Wir sagen nur

» Marionettentheater Schloss Schönbrunn!

 

Eigentlich wollten wir ja nur nach einem Weg fragen...

Frau Christine Hierzer-Riedler, die Prinzipalin

(hach, wie das klingt, wunderbar!),

half auch weiter und lud uns zugleich ein, doch einmal die Marionetten anzuschauen... ?!

Haben wir natürlich gleich gemacht, ist doch klar!

 

 

 

Stellt Euch vor, sie hat mit uns erzählt, mir, Kasimir, die verwuselten Augen frei gewischt und uns persönlich bekannt gemacht mit einer Katze. Die war leider noch sehr verschlafen und daher wenig gesprächig. Na, macht nix. Und dann frug sie, ob wir nicht Lust hätten uns die Kindervorstellung 'Die Zauberflöte'  mit Herrn Mozart anzuschauen. Wir dürften nach der Vorstellung auch hinter die Bühne und uns mit Herrn Mozart fotografieren lassen.

Gab es da irgendetwas zu überlegen?!

Wir wurden von Herrn Mozart eine Stunde verzaubert und sind dann vor Aufregung fast erstarrt ...

 

wir

hinter der Bühne

auf die Bühne

mit Herrn Mozart...

 

danke, danke, danke Frau Hierzer-Riedler!

Noch von der Zauberflöte und der Begegnung mit Herrn Mozart träumend sind wir durch den Park geschlendert, haben Kaiserschmarrn geschmaust, die Räume des Schlosses angeschaut, kaiserlich getafelt und bei Vollmond die Gloriette bestaunt.

3. Tag

An unserem letzten Tag in Wien sind wir zum Zentralfriedhof und zum Friedhof Sankt Marx.


Der Wiener Zentralfriedhof hat, haltet Euch fest, 330.000 (!) Grabstellen, ist nahezu 2,5 km2 groß und bestattet sind dort fast 3.000.000 Verstorbene! (Da kann nur der Friedhof in » Havanna mithalten.)

Da gibt es ein katholisches Areal,  ein evangelisches, ein buddhistisches, ein islamisches-alt, islamisches-neu, islamisch-ägyptisches, jüdisches, orthodoxes (russisch, griechisch, rumänisch, serbisch, chaldäisch, syrisch, koptisch, bulgarisch) und mormonisches - uns schwirrt jetzt noch der Kopf...  Und weil der Friedhof so groß ist, haben wir uns dort gleich noch einmal mit einem Fiaker kutschieren lassen. Alle Gräber sind sehr sehr beeindruckend. Alles was jemals Rang und Namen hatte in Österreich ist dort bestattet - Ritter, Edelleute, Musiker, Maler und auch Zimmermädchen, Hauseigentümer... steht alles auf den Grabsteinen. Grandios ist auch die Karl-Borromäus-Kirche, mit einem wunderschönen Deckengemälde. Na, seht selbst -

Zum Abschluss haben wir uns den Biedermeier-Friedhof St. Marx angeschaut - eine wunder-, wunderschöne Parkanlage. Dort wurde übrigens Herr Mozart bestattet! Und nicht nur der, auch der Erfinder der Nähmaschine, Herr Madersperger (/wir dachten bis dahin, dass wär Herr Singer gewesen, tjä, dazugelernt) .Friedlich, beschaulich, unsere Stofftierherzen öffnend -

Und dann hieß es Abschied nehmen, seufz -

Servus Wien, Servus Sisi, schön war's!

Euer Kasimir, Cäsar und Fredi

 

P.S.

Wiener Schnitzel, Torte, Kaiserschmarrn, . . . oooh, nix passt mehr . . .

Da müssen wir jetzt aber erst einmal ordentlich unsere Figur in Form bringen, damit wir fit für unsere nächste Reise sind. Heiß wird es, mehr wird aber nicht verraten.

P.P.S.

Huhu, Marion aus dem Flieger!!! Wir hoffen, du bist gut in (den) Alpen angekommen!

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