Góður dagur Iceland

Wir als Wikinger auf Entdeckertour!

Lasimirs, Cäsars und Fredis Rundreise auf Island

Weil nämlich Island wurde von einem Wikinger entdeckt. Der hieß Gardar Svavarsson. Ne, kein Schreibfehler und auch kein Tippfehler. Der nannte Island dann erst einmal nach sich selbst: Garðarsholmur. Kann kein Mensch und Stofftier unfallfrei aussprechen. Deshalb bleiben wir auch bei Island.

Island hat sage und schreibe 320.000 Einwohner. Also unwesentlich mehr als die Stadt (!) in der wir wohnen. Die hat nämlich so etwa 255.000 Einwohner. Während wir uns auf 170 km2 drängeln, da tummeln wir uns mit 1.497 Pfotlern auf einem km2, können die Isländer nur mit dem Fernrohr ihren Nachbarn sehen. Ihr Land hat satte 100.000 km2 und damit für nur 3 Einwohner einen ganzen km2. Auswandern ist trotzdem nicht. Wir sagen nur "Isländisch"! Du meine Güte, die Schriftsprache ist gute 1.100 Jahre alt und Fremdwörter mögen die Isländer überhaupt nicht. Alles wird eingeisländischt. Und dann die Buchstaben. Die sind nicht nur anders, sondern es sind auch noch mehr als bei uns. Da gibt es so etwas wie ein Eth: Ð, ð und ein(en?) Thorn: Þ, þ (der ist sogar noch aus der Ruinen Runensprache) und Ligatur: Æ, æ. Wir waren ja willens die Sprache zu lernen, ehrlich. Aber als wir in Wikipedia lasen

Die stimmhaften Frikative [v], [ð], [j] und [ɣ] erscheinen oft weiter geöffnet als Approximanten.

Der Status von [c] und [cʰ] als Phoneme oder als Allophone von /k/ and /kʰ/ ist Gegenstand der Diskussion. ... 

haben wir beschlossen nicht zu diskutieren - unser Rheinisches Platt, es lebe hoch!

Toll finden wir, dass in Island die Vornamen der wichtigste Teil des Namens sind und Familiennamen eher selten. Wir haben ja auch kein Anhängsel wie Müller, Meier, Schmitz. Und wenn doch mit Familiennamen hantiert wird, wird einfach ein son für Sohn und dóttir für Tochter an den Vornamen des Vaters als Familiennamen für den Nachwuchs angehängt. Da weiß man gleich ob Männlein oder Weiblein. Ok, ist bei uns etwas knifflig, da wir keine Väter haben (Sie und Sie halt). Wir haben gerade mal schnell geknobelt .... also wir würden dann zum Beispiel Kasimir Ulrikson, Cäsar Ulrikson und Fred Ulrikson heißen, klingt doch gut.

 

Ach so, Ihr wollt, dass wir endlich zur Sache, zur Reise kommen? Gut, los gehts . . .

Unsere Reise

1. Tag

Mit dem Zug nach Frankfurt, nach einer Übernachtung bei unseren » Elchfreunden ab in den Flieger, 3 1/2 Stunden später in Keflavik und direkt eine Stunde gewonnen. Island ist nämlich eine Stunde von der Uhrzeit her hinter uns, praktisch, mehr Zeit vor Ort. Von Keflavik mit dem Shuttlebus nach Reykjavik und gleich ein isländisches Mahl genossen - ganz viel köstlichen Fisch, hmmm.

2. Tag

Am zweiten Tag sind wir mit einem Reisebus über den Gullni hringurinn, dem Golden Kreis gegurkt. Wir haben den Gullfoss, ein wirklich toller Wasserfall, bewundert, Geysire bestaunt und waren im Þingvellir-Park. In Þingvellir haben die norwegischen Wikinger jährlich einmal ihre gesetzgebende Versammlung, Alþing, abgehalten. Dort hat man auch im Jahre 1000 beschlossen sich dem Christentum anzuschließen, 944 Jahre später die Republik Island ausgerufen und wir 1014 Jahre später unsere Pfotenabdrücke hinterlassen - ein wahrhaft historischer Ort!

Ach so, ja, die Rune Þ ist kein lang gesprochenes P (könnte man ja meinen wegen des verlängerten Strichs nach oben), sondern gesprochen ein 'th'.

Cäsar als Vikin-Rabbit auf der Fahrt zum Gullfoss

 

zuppel, hüpf, Momeeent, ich, Cäsar,
muss noch ganz schnell etwas loswerden:
In der Sitzreihe vor uns saß ein amerikanisches Ehepaar. Sie entdeckte mich, kniff die Augen zusammen, runzelte die Stirn und frug "Oh, and this is a viking-rabbit?".

auf dem Weg zum Gullni hringurinn

Gullfoss, Wasserfall

Strókur, Geysir

und Þingvellir

Noch ganz benommen von den Tageseindrücken sind wir abends wieder in einen Bus - auf zu den Aurora Borealis. Was, Ihr wisst nicht was das ist? Nordlichter! Und was haben wir gesehen? Nix. So was Doofes, gute drei Stunden die Pfoten im Düstern und Kalten plattgestapft und nix. Aber Nordlichter bekommt man eben nicht auf Bestellung, nicht mal wir.

3. Tag

Kasimir, Cäsar und Fredi erleben das wilde Island

 

Jungstag!

Super-Jeep-Ausflug ins Hochland

zu den Gletschern

Kasimir, Cäsar und Fredi auf dem Super-Jeep

Besucht haben wir die Heißwasserquelle Deildartunguhver und sind über die Hochlandpiste Kaldidalur zu einer Lavahöhle. Spannend! Dort haben sich einst Geächtete versteckt. Da war es so düster drinne in der Höhle, das wir euch nur ein schwarzes Foto zeigen könnten und das wäre ja doof, oder? Also keines von der Höhle. Dann gab es noch die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss. Die Hraunfossar erinnerten uns ein wenig an die Wasserfälle in » Iguaçu. Ja und Islandpferde haben wir bestaunt. Die sind größenmäßig so zwischen Pferd und Pony. Richtig nette Viecher, freundlich und neugierig. Auf Ihnen zu reiten haben wir uns aber nicht getraut. Warum? Räusper... die sind auch clever... Also an der Lavahöhle kam ein kleines Trüppchen von 5 Pferden an. Wie sich herausstellte echte Wegelagerer. Da weit und breit nullkommanullnix ist, wollten sie Futter. Was haben sie gemacht? Sie gestellt! Eines hat sich vorne von links angedrängt, eines vorne von rechts angedrängt. Sie hat dann versucht nach hinten auszuweichen - war nix. Dort versperrte ihr ein drittes den Weg! Alle Zweibeiner sind dann zu Hilfe geeilt und haben die Wegelagerer beiseite geschoben, puh, Glück gehabt. Weil wir waren mitten drin! Also im Rucksack von ihr. Jetzt ist auch klar weshalb die Höhle für Geächtete war.

Über Hvalfjörður , den Walfjord (schade, Wale haben wir keine gesehen), und Reykholt sind wir wieder zurück nach Reykjavik.

4. Tag

Nach all den Touren mitten durchs Gelände (es scheppert immer noch ein wenig in unseren Ohren), war Entspannung angesagt - planschen in den warmen Quellen. Wo? In der Bláa Lónið natürlich! Kennt Ihr nicht? Doch, habt Ihr bestimmt schon 'mal gehört, das ist die Blaue Lagune.

5. Tag

Leider schon Zeit zum Abschied nehmen, schade. Aber: Island hat sich total freundlich von uns verabschiedet. Wir haben nämlich auf der Fahrt zum Flughafen doch noch Nordlichter gesehen!

Bless Ísland, það var gaman.

Ach so ja, da fällt uns noch der Eyjafjallajökull ein. Erinnert Ihr Euch? 2010? Der hat damals alles lahmgelegt, also Flugreisen. Wir, Kasimir und Cäsar, mussten mit 10 (!) Stunden Verspätung nach » New York starten und haben seine Rauchfahnen vom Flieger aus gesehen, boah... Ne, haben wir uns jetzt nicht vor Ort angeschaut. Wer weiß, vielleicht hätte der wieder losgelegt.

 

So, jetzt wärmen wir uns erst einmal auf, akli akkli a...?...matisieren, also jedenfalls vorwärmen für unser nächstes Ziel. Da ist es nämlich im Gegensatz zu Island seeehr warm. Wer wappenkundig ist weiß schon wohin es geht.

 

Euer Kasimir, Cäsar und Fredi

P.S.

Hier noch ein paar Eindrücke von Reykjavik für Neugierige:

Kasimirs, Cäsars und Fredis Neuigkeiten anschauen

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