Kasimir, Cäsar und Fredi in einem Riesen-Klompen in Amsterdam



Goedendag!


Da wir schleichend Venedig-Entzugserscheinungen hatten, haben wir uns auf den Weg gemacht ... unser Venedig des Nordens in 2015: Amsterdam!

 

Wie bitte? Wir waren in diesem Jahr schon in (oder heisst es jetzt "im"?) Venedig des Nordens? Ja wo soll denn das ... aaah, natürlich, Kopenhagen! Also dann sind wir jetzt schon in Original- » Venedig gewesen, in den Venedigs des Nordens: » Kopenhagen, » Sankt Petersburg und » Stockholm, in den Venedigs des Ostens: » Shanghai und Suzhou sowie im Venedig des Südens: » Johannesburg (zugegeben, nur auf dem Flughafen). Du meine Güte, da sollen wir die Orientierung behalten ...

 

Tun wir; als geborene Weltenbummler vertrauen wir auf unser Kompass-Gen und haben uns ganz ohne Navi in den Grachten zurecht gefunden. Stellt Euch vor, Amsterdam ist auf gut und gerne 5 Millionen (!)  Pfählen gebaut. Da ein großer Teil der Pfähle aus dem Frankenwald und dem Schwarzwald stammen, ist Amsterdam sozusagen auf einem deutschen Fundament erbaut, wer hätte das gedacht. Übrigens, da fällt uns auch noch ein - Amsterdam ist seit 1983 gemäß der Niederländischen Verfassung die Hauptstadt der Niederlande, von wegen Den Haag.

Was wir erlebt, gesehen haben? Aaalso -
erst die Bilder oder erst Bericht? Oder Mix?
Hm, Ihr müsst wissen, wir geben uns immer gaaanz doll viel Mühe mit unseren Reiseberichten. Bilder gucken geht da natürlich im Vergleich eher flott.
Einverstanden, wir zeigen direkt die Bilder und Ihr lest auch unseren Bericht, perfekt!

Begonnen haben wir mit dem Tulpenmarkt, sehenswert. Und seltsame Dinge wurden dort außer Blumen angeboten - Starterkits und Kekse. Hächhm, da kommen wir dann noch mal drauf zurück.

Weiter ging es mit dem Besuch des Rijksmuseums. Da hatten wir sowas von Glück - sie sah einen kleinen Shop vor dem Museumsgelände auf dem außen stand, dass dort Tickets verkauft werden. Also hin und innerhalb weniger Minuten Tickets erstanden. Und dann? Rinn ins Museumsgelände, eine Schlange endlos! Gute drei Stunden anstehen zum ... Kauf einer Eintrittskarte. Ha, das sind wir locker dran vorbeigestapft und waren mir nichts dir nichts drinne. Da haben wir Rembrandts Gemälde bewundert, waren begeistert von alten Schiffsmodellen und haben uns ihr zuliebe auch Porzellan angeschaut (ist ja ehrlich gesagt eher weniger Jungenssache). Übrigens, wusstet Ihr, dass Rembrandt der Vorname von Rembrandt ist? Ja wirklich, sein Familienname ist 'van Rijn'.

Nach gut zwei Stunden Museumsluft hieß es Fell durchlüften bei einer Grachtenfahrt. Wir sind an Hausbooten vorbeigetuckert und haben die alten Häuser rechts und links ausgiebig bewundert. Die sind alle ganz ganz schmal und haben am Giebel einen Flaschenzug. Weshalb? Ja weil sie doch so schmal sind. Da passen nämlich keine Möbel durchs Treppenhaus. Statt dessen werden sie mit Hilfe der Flaschenzüge durch die Fenster in die Zimmer gehievt. Also wenn Ihr uns fragt - ziemlich aufwendig, nicht? Tja, die Amsterdamer haben früher so schmal gebaut, weil vor vielen Jahren die Steuern für ein Gebäude nach dessen Breite am Kanal bemessen wurde. Außerdem sind ganz viele Fassaden leicht nach vorne gebeugt. Wir haben sicherheitshalber Abstand gehalten, damit sie uns nicht auf den Kopf fallen konnten ... man weiß ja nie. Jedenfalls liegt das nicht an den Pfählen, weil die könnten ja morsch sein und alles kippt deshalb nach vorne. Ne, das ist tatsächlich so gewollt., nennt sich "» op vlucht gebaut". Baff waren wir zu hören, dass jede Woche mindestens ein Auto in die Grachten stürzt. Also wisst Ihr, auch wenn eine Stunde Parken satte EUR 4,- kostet, das finden wir keine wirkliche Alternativlösung, Ihr etwa?

Abends sind wir inkognito und auf Zehenpfoten durchs Rotlichtviertel. Äh, räusper, hüstel - obwohl wir Jungs sind, fanden wir das echt ehrlich schräg. Während wir uns an den Fenstern vorbeigeschlängelt und unauffällige Seitenblicke gewagt haben, hörten wir wie eine Touristin ihren Begleiter frug: "Sind die echt?!" Tjä, Barbiepuppen waren es jedenfalls nicht.

Nach so viel Rumgelaufe und Gucken haben wir es uns im Bett mit den Tulpenmarkt-Keksen gemütlich gemacht und ganz hervorragend geschlafen.

Am anderen Tag ging es auf zu Käpt'n NEMO!
Das Nemo ist ein Technologie-Museum der Wissenschaften für Kinder, Erwachsene und natürlich uns. Boah, das war aufregend! Wir durften alles anfassen und ausprobieren. Spannend war der Test wie viele Gene wir haben! Die Zahl der Gene gibt nämlich Auskunft darüber, ob man eine Fruchtfliege oder ein Aal oder Kresse  oder eine Maus oder ein Mensch ist. Die Mindestgenanzahl für das Dasein als Stoff tier war nicht gelistet - empörend! Also den Test haben wir jedenfalls gemacht und siehe da ... Menschliches ist uns nicht fremd! Schaut bei den Fotos für die wir uns bei den Gentestaufnahmen gaaanz lieb bei Katrin (fuchtel - wink ) bedanken.

Das direkt die Ecke rum gelegene Scheepvaartmuseum (Müssen wir nicht übersetzen, oder? Ok, für die Nicht-Niederrheinländer: Schifffahrtmuseum, drei 'f', hintereinander.) haben wir von außen angeschaut, da Piraterie! Piraterie? Ja-ha, wir sagen nur 'Eintrittspreise'. Da wir die Schifffahrtsmodelle im Rijksmuseum geschaut hatten, war der Außenanblick dicke  ausreichend. Außerdem hatten wir so mehr Zeit die Sonnen zu genießen, durch die Gassen zu schlendern und typisch Niederländisches zu gucken.

 

 

 

Und zum Abschluss gab es . . .

Frietjes, mit Ketchup und Mayo!

Kasimir, Cäsar und Fredi geniessen Frietjes in Amsterdam

Vaarwel!

Euer Kasimir, Cäsar und Fredi

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