Buen día oder In Lak’ech Ala K’in - Du bist Ich und Ich bin Du

um Euch mit dem May-Gruß auf Mexiko einzustimmen

 

Bei unserer zweiten großen Reise in diesem Jahr haben wir zwar bei weitem nicht so viele Reisekilometer zurückgelegt wie nach » Downunder oder » Namibia oder » Brasilien oder » Japan. Aber: fast so viele wie bei unserer Reise nach » Kuba - kein Wunder, liegt sozusagen nebenan. Die Flugkilometer betrugen tatsächlich hin und zurück sogar 2.976 Kilometer mehr. Vor Ort haben wir dann jedoch "nur" 1.000 Kilometer mit dem Reisebus zurückgelegt. Da sind unsere Weltreisende-Popos locker erprobt. Bisken anstrengend war die Luftfeuchtigkeit - uijuijui, bis zu 80 %! Da hat sich dann doch trotz Sombrero-behütet sein der ein und andre Schweißtropfen ins Fell geschmuggelt. Zum Glück reicht es, wenn wir uns einmal ordentlich schütteln und schon ist unser Fell wieder durchgelüftet.

Kasimir, Cäsar, Fredi und Kerl auf ihrer Reise in Yucatán, Mexiko

Wie Ihr an der Karte seht waren wir auf der Halbinsel Yucatán.
Dank » Frau Paul, die uns wieder beschneidert hat, waren wir in Mexiko selbst mit, träräää, eigenen Ponchos und Sombreros unterwegs, Muchias Gracias Senora Paul!

Was zu Mexiko an sich? Zu Yucatán? Lasst uns mal gucken (wo schon - » Wikipeda natürlich!) -

 

Mexiko

span.: Estados Unidos Mexicanos, ist ein Land in Nordamerika, das 31 Bundesstaaten und den Hauptstadtdistrikt Mexiko-Stadt umfasst. Im Norden grenzt Mexiko an die Vereinigten Staaten von Amerika, im Süden und Westen an den Pazifischen Ozean, im Südosten an Guatemala, Belize und an das Karibische Meer, im Osten an den Golf von Mexiko. Mit einer Gesamtfläche von fast zwei Millionen Quadratkilometern ist Mexiko das fünftgrößte Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Weltweit liegt Mexiko mit einer Bevölkerungszahl von etwa 125 Millionen Menschen auf Platz elf und ist das einwohnerreichste spanischsprachige Land. Da Mexiko so groß ist, brauchen sich jedoch nur 62 Einwohner einen Quadratkilometer teilen (während wir uns daheim mit 232 Einwohner auf diesem Kilometer im Quadrat knubbeln).

Die Amtssprache ist Spanisch, dabei ist das nicht einmal gesetzlich vorgeschrieben. Neben dem Spanischen sind in Mexiko auch 62 (auweia)  indigene Sprachen als offizielle Nationalsprachen anerkannt. Zum Glück sind wir jedoch mit unserem rheinländisch-gefärbtem Spanisch durchgekommen. Vor 20 Jahren herrschte noch eine große Armut. Inzwischen geht es jedoch bis auf nur 3% der Bevölkerung glücklicherweise allen wieder gut.

Drogen? Gewalt? Am Flughafen haben wir einen Drogenhund bei der Ankunft gesichtet. Ansonsten haben wir eine wunderbar entspannte Zeit auf Yucatán verbracht. Dazu beigetragen hat vor allem unser Reiseleiter, Michael - HUHU!!! Michael!!! Ganz ganz lieben Dank für die tolle Organisation und der Zeit, die du uns endlos geschenkt hast.

 

Yucatán

auf Mayathan: Mayab „Land der Maya“ - aha, eine Halbinsel Nordamerikas, die den Golf von Mexiko vom Karibischen Meer trennt. Der nördliche Teil gehört politisch zu Mexiko, verteilt auf die drei Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo. Der Süden gehört zu Guatemala und Belize. Der östlichen Küste der Halbinsel vorgelagert ist Cozumel, die größte bewohnte Insel Mexikos. Das Klima ist tropisch und heiß (ge - nau! Wir sagen nur: 80%). Im feuchten Süden machen Regenwälder einen großen Teil der Vegetation aus. Im mittleren Teil dominiert dichter Wald. Bis auf wenige Hügel im Süden ist das Gebiet sehr flach. Im Kalksteinboden sind oft wassergefüllte Einbrüche (Cenotes) zu finden (haben wir besucht!). Nach Norden hin wird das Klima immer trockener. Yucatán ist hurrikangefährdet - eijeijei, da haben wir Glück gehabt - und besteht zu einem großen Anteil aus dem ehemaligen Maya-Flachland. Über die ganze Halbinsel verteilt gibt es archäologische Stätten der Maya, die bekanntesten sind Chichén Itzá, Tulum und Uxmal (Ha! ALLE besucht! Deshalb sind wir ja auch hin.). Die einheimischen Mayastämme und die Mestizen als eine Abstammung der Maya bilden immer noch einen großen Anteil der Bevölkerung in der Region (satte 30%) , und Mayathan wird noch in vielen Gebieten gesprochen (uuund: an den Schulen gelehrt!).

Vom 4. bis 10. Jahrhundert war Yucatán Zentrum der indigenen Maya-Kultur. Die Eroberung Yucatáns durch die Spanier begann 1527. 

Ja dann ist ja alles klar.

Wissensdurst befriedigt? Nein?! Ach so, Ihr wollt noch etwas über die Maya wissen (ob die Mehrzahl jetzt 'Maya' heisst oder 'Mayas' haben wir leider nicht klären können. Wer es weiß, schicke uns bitte eine » Mail - danke.).

Die Maya

sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika. In ihrer Blütezeit stellten die Maya eine echt mächtige Hochkultur dar. Berühmt sind die Maya für den Anbau von Mais (kein Wunder, weil Michael uns nämlich verraten hat, dass 'Maya' Maismensch heißt), ihre Mathematik (Wir kannten bis jetzt das Dezimal- , Hexadezimal- und Binärsystem. Und wisst Ihr was? Die Maya haben mit der 20 gerechnet!) und für ihren Kalender (Ja, ja, nach deren Kalender sind wir alle schon längst untergegangen. Was für ein Glück, dass sie sich hier geirrt haben.). In den Städten gab es bis zu 75 m hohe Stufenpyramiden (Sind wir hochgekraxelt!), Paläste, Observatorien und Ballspielplätze (da kommen wir später noch mal 'drauf zurück.).

Götter hatten die Maya ganze viele. Die stellten sie sich sterblich, menschen- und tierähnlich vor. Das Leben war für sie der beschwerliche (Hach, wieso muss das denn immer mühselig sein?! Wir jedenfalls haben Spaß, so.) Weg von Osten (Mondaufgang, Leben, Farbe Rot) nach Westen (Sonnenuntergang, Tod, Farbe Schwarz). Dann geht es natürlich noch um Menschenopfer. Hrm, finden wir jetzt nicht prickelnd. Nutzt aber nix. In der Religion der Maya waren Menschenopfer tatsächlich üblich - Köpfen, Ertränken, Hängen, Steinigen, Vergiften, Verstümmeln bis hin zu lebendig Begraben oder Aufschlitzen des Bauches und das Herausreißen des noch schlagenden Herzens. Oh Mann, gru - se - lig. Und geopfert wurden nicht nur Kriegsgefangene, sondern auch Mitglieder der eigenen Gruppe, egal ob arm oder reich. Wer wann, wie, wo und weshalb dran glauben musste, weiß man bis jetzt gar nicht so genau. Von den Bauten der Maya haben vor allem die Tempelpyramiden und die Palastanlagen die Jahrhunderte überdauert. Auf der Spitze der Pyramiden befand sich in der Regel ein Tempel auf der die Opferzeremonien durchgeführt wurden. Wozu die Paläste dienten weiß man wieder nicht so genau. Tief beeindruckt sind wir davon, dass die Maya keine Lasttiere hatten und dass das Rad kein Hilfsmittel war. Weshalb wir davon so beeindruckt  sind? Ist doch klar! Die riiiesigen Pyramiden, Tempel - die bestehen doch aus Tonnen von Baumaterial! Das müssen die Maya ja alles alleine geschleppt und aufgetürmt haben! Vor gut 1.100 Jahren lösten sich die Maya dann sozusagen in Luft auf - futsch, einfach futsch. Weshalb? Tjä, das weiß man bis heute nicht. Die einen sagen wegen Invasionen, Epidemien. Die anderen  meinen wegen Umweltkatastrophen, Klimawandel (aha, den gab es also schon damals,hört - hört).


Ihr seht, alles in allem bleiben die Maya geheimnisvoll.

Und wir lüften jetzt endlich das Geheimnis unserer Rundreise, also der Orte wo wir gewesen sind und was wir alles gesehen haben. Womit? Genau, endlich - endlich - endlich mit gaaanz vielen Bildern.

Los geht es natürlich erst einmal mit unserer Anreise:

Gebührend der Steigerung von Highlights, sind wir in Tulum (auf Mayathan Tulu'um, „Mauer“ oder „Festung“) gestartet:

 

Tulum, Yucatán - Mexiko

 

Ach du meine Güte -

wir erobern Tulum im Sturm wie » Gibraltar -

 

Sie hat abends ihre Schuhe mit Zeitung ausgestopft und morgens die Restfeuchte trocken geföhnt. Guuut, dass wir trockenen Rucksacks unterwegs waren. Da lohnt es sich doch Stofftier zu sein.


 

Am nächsten Tag - KEIN Regen, puh. An Schmitz Backes, äh an der Regenzeit vorbeigeschrammt.

Trocken, sonnig und - wow, da müsst Ihr eeecht gucken wie wir gewohnt, ach was - residiert haben. 

Wo?

Chichén Itza!

("Am Rande des Brunnes der Itzá")

Kasimir, Cäsar, Fredi und Kerl in Chichen Itzá

 

Und residiert haben nicht nur wir dort. Da bekommt Ihr jetzt groooße Augen, doch, ganz bestimmt. Wer nämlich auch schon dort genächtigt hat sind (wir holen jetzt tiiief Luft):

  • Helmut Kohl, sechster Bundeskanzler Deutschlands, Indira Gandhi, ehem. Premierministerin Indiens, Xi Jingping, Staatspräsident China, Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis, ehem. First Lady USA
  • Mohammad Reza Shah Pahlavi und seine Frau Farah Diba Pahlavi, König Umberto II von Italien, Königin Margrethe von Dänemark, Fürstin Grazia Patricia von Monaco und ihr Mann Fürst Rainier, Königin Fabiola von Belgien mit ihrem Mann König Baudouin
  • Placido FlaDomingo, Luciano Pavarotti (Für diesen "Tünn" musste übrigens ein Extra-Gästehaus gebaut werden, die Suiten waren ihm zu klein. Kein Kommentar.), Jennifer Lopez

Na also, wir sind und bleiben VIP's.

Bevor wir jedoch auf zu den Pyramiden und Tempeln in Chichén Itzá sind, haben wir unser Mittagessen vorbereitet, mexikanisches Hühnchen im Erdofen gebrutzelt, quasi unterirdisches Grillen. Es war köst - lich!

 

 

 

Damit nicht genug - bevor wir endgültig losziehen, werden wir noch von einem Schamanen gesegnet.

Schamane in Chichen Itzá

Und da sind wir - die Pyramiden und Tempel von Chichén Itzá:

 

Zum Ballspiel wollen wir noch berichten. Doch, doch, das lohnt sich.
Das Ball-Spielfeld in Chichén Itzá ist mit einer Länge von 166 Metern und einer Tiefe von 68 Metern in den Seitenflügeln das größte bisher gefundene, boaaah.
Das Ziel des Spieles bestand – vielleicht oder vielleicht auch nicht  – darin, einen Ball durch einen im Mittelteil des zentralen Spielfeldbereichs in 2,50 bis 3,50 Meter Höhe angebrachten Ring zu befördern, den könnt ihr auf dem Foto oben auch sehen, oder aber bestimmte, meist runde Markiersteine zu treffen. Man glaubt, dass der Ball den Erdboden nicht berühren durfte. Unbekannt ist übrigens auch, ob es ein Spiel zweier gegnerischer Mannschaften war oder ob alle Spieler beim gemeinsamen Ziel, nämlich den Ball in der Luft zu halten, zusammenarbeiteten.
Die Bildreliefs in Chichén Itzá zeigen Abbildungen mit, hach, der Grusel bleibt, Menschenopfern. Wir können uns jetzt überlegen, ob die Sieger hä-gemacht wurden oder die Verlierer oder nur der Kapitän der Sieger oder der Verlierer. Um genau zu sein: Es bleibt beim 'nix Genaues weiß man'.
Die Schrägen zu beiden Seiten der mittleren Spielfläche sehen zwar aus wie Zuschauertribünen, waren aber wohl nur für's Zurückrollen des Balles da. So blieben für die Zuschauer nur die über Leitern, Treppen hat man nicht gefunden, erreichbaren und eher kleinen Plattformen auf den umgebenden Mauern. Da passten so zwischen 100 und 500 Leute hinne. Hm, dann haben sich wohl eher die Betuchten das Spiel angeschaut als das niedere Volk. Alles in allem ein Spektakel, das wir gerne einmal gesehen hätten - ohne Menschenopfer natürlich!!!

Die letzte, und für uns größte, Mayastätte, die wir auf unserer Reise besucht haben, ist Uxmal ("dreimal" -ne, die haben wir nicht dreimal besucht, Uxmal heißt dreimal). Und da-ha sind wir, ACHTUNG, sogar auf eine Pyramide raufgekraxelt! Also rauf geht eigentlich. Die Herausforderung ist wieder runterkommen. Oh Oh . . . da hieß es auf allen Vieren schööön langsam rückwärts Stufe für Stufe. Na ja, zugegeben, wir waren sicher im Rucksack und mussten nix tun, nur mucksmäuschenstill sein, vons wegen ihrer Konzentration.

 

 

Stadt war auch, Mérida, die Haupstadt Yucatáns. Guckt Euch 'mal die Bilder an und dann unsere Fotos von » Kuba. Wir waren platt, sieht ge - nau - so aus! Und warum? Aaah, klar, die Spanier waren zur gleichen Zeit auf Kuba und in Mexiko, deshalb. Die haben da überall gleich gebaut.

 

 

Es gab aber nicht nur alte Steine und Stadt, sondern auch einen wunderschönen Bootsausflug auf dem Rio Lagartos, seht selbst:

 

 

Wir trinkfeste Jungs haben außerdem eine Tequilla-Destillerie besucht - ¡salud!

 

 

Gut, ne? Da haben wir jetzt schon eine Tequilla-Verkostung in Mexiko, eine » Reiswein-Verkostung in Japan, eine » Wein-Verkostung im Barossa-Valley, Australien und eine » Whisky-Verkostung in Schottland stand- und Pfotenfest geschafft!

 

Bestaunt und bewundert haben wir am Wegesrande während der ganzen Reise Fauna und Flora:

 

 

Und sonst? Zum guten Schluss wieder eine groooße Tüte Buntes für Euch:

 

 

Als es hieß 'Abschied nehmen' haben wir auf dem Weg zum Flughafen noch die dollsten Schilder entdeckt. Da war zunächst einmal . . . hach, guckt einfach die Bilder:

 

 

Da bleibt uns mit all den wunderbaren Eindrücken nur zu sagen Gracias Mexico !

 

Wir entledigen uns jetzt der Ponchos und machen uns startklar für unser nächstes Abenteuer. Da wird's spannend mit der Sprache, ISO 639, aha. Ja da gucken wir jetzt 'mal ....

 

Euer Kasimir, Cäsar, Fredi und Kerl

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